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Mountain Bike Ferien - Fahrrad Reisen in der Schweiz - Fahrrad Reisen - Entdecke die Welt auf zwei Rädern
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Fahrrad Reisen - Entdecke die Welt auf zwei Rädern

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Weltweite Fahrrad Routen und Touren

Das Radwandern, das Radfernreisen oder das Radtrekking sind verschiedene Formen und stellen doch die Urform des Fahrradtourismus dar, nämlich das Radfahren, dsa kein Ziel kennt, sondern der Weg das Ziel darstellt. Nicht Temporausch, Kraft, Ausdauer oder waghalsige Bergtouren sind hier die Herausforderung.

Es ist die pure Freude an der Fortbewegung, Noma- dentum auf zwei Rädern. Sicher sucht man reizvolle Landschaften, die das Erlebnis steigern, man sucht aber auch oft die Einfachheit, das "zurück zur Natur" nach dem französischen Philosophen Rousseau.

Das beginnt beim Radwandern mit einfachen Routen. In Deutschland präsentieren sich viele Flussradwege wie der Moselradweg, Donauradweg, Mainradweg, Fuldaradweg, Elberadweg, Weserradweg, Ostseeküstenradweg, Bodenseeradweg u.a.m.  In der Schweiz (Rhein- und Aareradweg), Frankreich (Loire), Italien (Po), Österreich (Salzach, Drau), Tschechien (Moldau), Ungarn, Polen (Oder-Neisse), Belgien und Holland schliessen sich Radwege an und zu einem europäischen Netz von Fernradwegen zusammen. Fernziel der Fernradrouten – in grossen Teilen schon umgesetzt – ist Eurovelo (ein Projekt der European Cyclists' Federation) mit 12 Fernradrouten vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer und vom Nordkap bis Gibraltar.

Ziel ist dabei immer, abseits von stark befahrenen Strassen, auch nicht auf Wanderwegen zu reisen. Deshalb benutzen wir beim Radwandern in der Regel ein Trekkingrad, welches robust ist, über breitere Reifen verfügt, aber weder mit dem Mountainbike noch dem Rennrad zu verwechseln ist, inzwischen auch mal einen Elektromotor aufweist, der es älteren Menschen ermöglicht, gemütlich längere Strecken zu absolvieren. Die Lust an gesunder, umweltschonender Fortbewegung und bewusstes Erleben von Natur, Kultur und Landschaft machen das Radwandern für Viele so attraktiv.

Rennrad und Mountain Bike Touren und Ferienangebote

Lässt einen der Virus nicht mehr los, nach dem Motto "The world is not enough", wandeln wir uns allenfalls zu einem Abenteurer und Vorzeige-Nomaden wie Tilman Waldthaler, der in KIlometern gemessen schon mehrfach die Erde per Fahrrad umrundet hat. Der Deutsche Walter Stolle reiste per Fahrrad zwischen 1959 und 1977 sogar ganze 18 Jahre um die Welt, durchstreifte dabei 159 Länder, wurde 231 mal ausgeraubt und verbrauchte 6 Fahrräder.

Diese Form des Radtourismus ist nicht nur sanft und nachhaltig. Viele berichten bei längeren Radreisen von Entschleunigung. Nicht umsonst hat das Radwandern und das Wandern auf dem Jakobsweg in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Die Menschen, die auf der Suche und der Reise zu sich selbst sind, entdecken das Radwandern als ideales Mittel, im wörtlichen Sinne langsamer zu werden, das Leben bewusster zu gestalten, um sich und die Mitmenschen neu wahrzunehmen.

Je nachdem wie lange man die Radwanderung gestaltet, ist es ein kleiner oder ein grosser Ausstieg aus dem Alltagsleben. Ob man als Fernradler sein Zelt in der Wildnis aufschlägt oder als gemütlicher Flussradler ins Hotel einkehrt, mag auf den ersten Blick ein grosser Unterschied sein, birgt jedoch die gleichen Qualitäten des Radreisens.

Den Fahrtwind geniessen, frische Luft zu atmen in Wäldern abseits der grossen Verkehrsadern, einen kurzen Regenguss aufsaugen, zu beobachten, wie sich die Sonne ihren Weg durch die Wolken bahnt, einen Sonnenuntergang am Flussufer bestaunen oder den Blick über endlose Felder schweifen zu lassen. Für Viele ist es durchaus eine Rückkehr zu Kindheitserlebnissen, denn Kinder geniessen und staunen ob einfachen Dingen und dies vermittelt einen das Radwandern wieder, das Staunen ob der Einfachheit und Schönheit der kleinen Dinge, welche Mutter Natur für uns bereithält. Für viele birgt das Radwandern wahre Glücksmomente. Wenn also ein Ziel, istes vielleicht das Einssein mit Allem.

Übrigens: Eene intenisve Vorbereitung ist hier weniger notwendig als bei einem Transalp-Cross in acht Tagen oder einer Rennradtour von Köln nach Rom in zehn Tagen. Der Körper stellt sich langsam auf die Belastung ein, man nimmts, wies kommt. Mal sind es eben mehr, mal weniger Kilometer. "Alles geht, nichts muss", dies das Motto des Radwanderns.